Wie verchromt bzw. vernickelt HEROSE seine Armaturen?
Die Vernickelung bietet eine hohe Beständigkeit gegenüber Säuren und Laugen und ist gegenüber der verchromten Ausführung durch ein leicht "gelblicheres" Aussehen erkennbar. Die Verchromung bietet darüber hinaus einen zusätzlichen Schutz durch eine höhere Härte und ist optisch durch den klaren spiegelartigen Glanz zu erkennen. Der Glanzgrad der Teile lässt sich jedoch nur innerhalb bestimmter Grenzen steuern (Oberflächenglanz vs. Haltbarkeit) und ist immer abhängig von der vorhandenen Oberflächenstruktur des verwendeten Grundwerkstoffs. Im wesentlichen rührt der Glanzgrad der verchromtem Ausführung vom Glanz der vorgeschalteten Glanzvernickelung her. Üblicherweise werden die außenliegenden Bauteile der HEROSE Ventile behandelt. Das schließt jedoch nicht aus, dass auch die Innenteile bei Bedarf behandelt werden können. Damit eine gleichmäßige und dauerhafte Beschichtung der Oberfläche gewährleistet werden kann, ist es besonders wichtig, dass die Bauteile vor der eigentlichen Behandlung besonders gereinigt werden. Durch die besondere Feinreinigung, dem Beizen und anschließendes mehrmaliges Spülen in vollentsalztem Wasser werden die Bauteile aktiviert und sind für den "Galvanikprozess" optimal vorbereitet.
Verfahrensbeschreibung: In der Galvanotechnik spricht man von Verfahren zur elektrochemischen Abscheidung von metallischen Überzügen auf metallischen oder nichtmetallischen Grundwerkstoffen. Die Elektrokristallisation erfolgt dabei in wässrigen Metallsalzlösungen entweder mit einem von außen angelegten Gleichstrom (Methode I) oder stromlos durch Reaktion der Metall-Ionen mit einem Reduktionsmittel (Methode II). Die Bauteile der HEROSE Sicherheitsventile werden nach der Methode I hochglanzvernickelt. Die stromlosen Verfahren, z.B. chemisch Nickel beschichten zwar alle mit Elektrolyt benetzten Flächen, aber liefern nicht den gewünschten Glanzgrad. Bei verchromten Bauteilen erfolgt im Anschluss an die oben beschriebene galvanische Vernickelung ein zusätzlicher Verchromungsprozess. Die Chromabscheidung auf dem Bauteil erfolgt dabei wieder mittels Gleichstrom mit einer externen Spannungsquelle.
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