HEROSE GMBHHEROSE GMBH
2 Titelstory Der Firmensitz von ASCO in Romanshorn Bad Oldesloe sind nicht nur absolut zuver- lässig – auch der Service der Firma ist vor- bildlich.
Wir sind jedenfalls sehr zufrieden.“ Der Firmensitz von ASCO befindet sich in Romanshorn auf der Schweizer Seite des Bodensees.
Das 1930 gegründete Schwei- zer Unternehmen mit knapp 90 Mitarbei- ter ist in mehr als 100 Ländern tätig und hat Niederlassungen in Neuseeland und Frankreich.
Mario Principe: „Unsere Ex- perten bereisen die ganze Welt, um neue Anlagen in Betrieb zu nehmen.“ Die CO 2 - Produktionsanlagen werden überwiegend in Neuseeland hergestellt, dann verschifft und schließlich vor Ort aufgebaut.
Zu den Kunden in diesem Bereich zählen u.
a.
Coca-Cola, Pepsi und Schweppes – die ganz Großen im Geschäft mit den spru- delnden Getränken.
Aber auch beim Bau von Wasseraufbereitungsanlagen mischt ASCO weltweit mit.
Principe: „In diesem Bereich werden unsere Produkte für die pH-Neutralisation gebraucht.“ In Romanshorn sitzt die Führung des Un- ternehmens, einschließlich der Planungs- abteilung.
Mario Principe: „Fast täglich haben wir Besuch aus aller Welt, Kunden, die mit uns neue Anlagen besprechen.“ Zwischen Auftragsvergabe und Montage vergehen im Durchschnitt sechs Monate.
Überraschend wenig bei Anlagen dieser Größenordnung, die bis zu 1,5 Millionen Euro kosten.
Aber auch in Romanshorn wird produziert.
„Hier bauen wir beispiels- weise CO 2 -Flaschenfüllanlagen-Trocken- eispelletizer oder Trockeneis-Strahlgeräte und vieles mehr.“ Schließlich wird von ASCO keine Allerweltsware produziert.
Paul Ruegg, Leiter der Technik in Romans- horn: „Das, was wir machen, treibt jedem Techniker erst einmal den Schweiß auf die Stirn.
Wir müssen Geräte konstruieren, die nicht nur tiefkalte Temperaturen von bis zu minus 80 Grad aushalten, sondern es gleichzeitig mit einem aggressiven Medi- um wie Kohlendioxid zu tun haben.
Und dann dürfen die Geräte nicht geschmiert werden, weil sie in der Lebensmittelindu- strie zum Einsatz kommen.
Um das alles unter einen Hut zu bekommen, braucht es schon viel Erfahrung.“ CO 2 – war da nicht was? Aus Umwelt- wie aus Kostengründen setzt ASCO stark auf das Thema Rückgewinnung.
Ruegg: „Ein Großteil des CO 2 bei uns wird nicht aus der Verbrennung von Primärenergie gewonnen, sondern stammt aus Rück- ständen der chemischen Industrie.“ Be- sonders bei der Herstellung von Ammo- niak fällt viel reines CO 2 an.
Das wird auf 16 bis 20 bar komprimiert, auf minus 20 bis 30 Grad Celsius heruntergekühlt – und dann verkauft.
„In Europa ist CO 2 zu 100 Prozent ein Abfallprodukt der che- mischen Industrie, in anderen Ländern müssen wir mangels Alternativen noch schweren Herzens Energie verbrennen, um CO 2 zu gewinnen.“ Die Abhängigkeit von anderen hat in Europa übrigens mit- Die Trockeneisstrahl-Technologie ist eine äußerst effiziente Reinigungsme- thode, umweltfreundlich und sanft.
Die gestrahlten Trockeneis-Pellets erzeugen beim Aufprall auf das zu reinigende Ob- jekt einen punktuellen Thermoschock.
Dadurch zieht sich der zu entfernende Belag oder Schmutz zusammen und löst sich vom Grundmaterial.
Zurück bleibt nur die abgelöste Verschmutzung, da das Trockeneis nach dem Aufprall sofort in einen gasförmigen Zustand übergeht, ohne Feuchtigkeit zu hinter- lassen.
Dieses Reinigungssystem hat Industriezweige wie Reifenfabriken, Gießereien, Nahrungsmittelbetriebe, Druckereien, Metallwerke etc.
revoluti- oniert.
Trockeneisstrahlen Effizient, umweltfreundlich und sanft valvescommunity 1-2010 HEROSE GMBH Volker Maaß (HEROSE) im Gespräch mit Mario Principe An dieser Maschine zur Herstellung von Tennisbällen ist zu sehen, wo der Trockeneis- strahler schon zum Einsatz kam und wo nicht